Archive für Kategorie: Yoga

Die letzten Tage habe ich bei einem Tango Workshop mitgemacht. Mein Tanzpartner war ein schwuler Kolumbianer, den ich schon seit einem Jahr vom Tanzen kenne. Ah… ich bin verliebt! So ein empfindsamer, lustiger und zärtlicher Mensch begegnet mir nicht alle Tage. Im Moment bin ich aber sowieso irgendwie in alles verliebt, so viele liebe Menschen überall und überhaupt… das Leben ist so schön und so kostbar. Vielleicht ist das der Frühling!? Oder ist diese Liebe eigentlich immer da und alles was wir tun müssen, ist dafür offen zu sein…!?

Es erstaunt mich, wie viele Muskeln man/frau doch beim Tango tanzen benutzt. Nachdem ich zwei Monate nicht getanzt habe, spüre ich den Muskelkater überall, vor allem aber Bauch und Beine. Deshalb ist nun erstmal Dehnen angesagt, dafür schmeiße ich eine meiner Lieblings-DVD’s ein, die Yin-Yoga-Sessions von Paul Grilley. Ich entscheide mich für die Sequenz mit der Wirbelsäule, die geht in eine sehr tiefe Dehnung der Wirbelsäule in alle Richtungen.

Ansonsten esse ich fleissig Wildkräuter, vor allem Löwenzahn, Giersch und Gänseblümchen. Die Brennesseln sind auch bald soweit. Und im Gewächshaus spriesst der Spinat und der im Winter ausgesäte Postelein, der zauberhafte Blüten trägt und nun schnell gegessen werden muss.

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Wow! Als ich heute morgen auf die Waage stieg, gab es eine tolle Überraschung. In den letzten drei Tagen sind zwei Kilo von mir abgefallen. Ich denke, das ist vor allem eine Menge  eingelagertes Wasser gewesen, denn die grünen Säfte sollen stark entwässernd wirken. Ausserdem esse ich im Moment mit 100 % iger Rohkost quasi null Salz, ausser vielleicht ein bisschen im Sauerkraut und in den Rohkost-Crackern. Dazu noch die Einläufe, die eine Menge Müll ausleiten… ich bin begeistert.

Das Einzige, was ich noch nicht loslassen kann, ist der Kaffee. Ich habe es neulich versucht, aber ich war so extrem schlapp, dass mir mein Leben keinen Spass mehr gemacht hat. Nun erlaube ich mir einen am späteren Vormittag, bevor ich die grosse Runde mit den Hunden laufe. Ich muss ja auch noch funktionsfähig bleiben. Irgendwann bin ich soweit, bis dahin mache ich meinen Dinkelmilch-Cappuccino jeden Tag ein wenig heller.

Die letzten Tage habe ich auch wieder angefangen, meine Muskeln zu trainieren. Abgesehen von den zwei Stunden, die ich mit den Hunden laufe, möchte ich jeden Tag wenigstens 10 Minuten auf irgendeine Weise meine Muskeln trainieren. Meistens werden es dann doch eher 20 Minuten, wenn ich erstmal angefangen habe. Meine Lieblings-DVD dafür ist so eine amerikanische Pilates-DVD mit 10 Minuten-Einheiten für verschiedene Körperbereiche. Gestern habe ich mir Arme & Core-Training vorgenommen. Mein tägliches Schüttelprogramm mache ich jetzt manchmal im Wald, das ist sogar noch schöner als drinnen- mit viel frischer Luft. Dafür verziehe ich mich auf eine erhöhte Lichtung abseits der Wege und die Hunde knabbern dort Bucheckern und schnüffeln derweil etwas rum. Dieses Schütteln finde ich immer noch phänomenal. Es wirkt auf so vielen Ebenen, vor allem aber hilft es mir, jeden Tag etwas loszulassen, sowohl körperlich als auch emotional, da ich doch sehr zum Festhalten neige. Ausserdem bringt es meinen Lymphfluss in Bewegung und es macht einfach Spass ein bisschen verrückt zu sein. Und dann mache ich noch 4-5 mal die Woche Yoga, das mache ich schon seit über 20 Jahren und es ist einfach ein Teil von mir.

Mit den losgelassenen 2 Kilo habe ich nun also zwei Fünftel von dem zweiten Drittel, das ich abnehmen möchte geschafft. Oder anders ausgedrückt, noch ein halbes Kilo, dann ist Halbzeit!

Eigentlich habe ich keine Eile mit dem Abnehmen, aber wenn es dann plötzlich so schnell geschieht, habe ich auch nichts dagegen. Ich weiss, wenn ich mich weiterhin mit so viel vitalreicher Kost ernähre, werden die Pfunde von ganz allein purzeln. Das Wichtigste ist immer noch meine Gesundung. Ich wünsche mir sehr wieder ganz gesund und vital zu sein.

 

Am Morgen stelle ich erfreut fest, dass ich anderthalb Kilo weniger auf die Waage bringe. Und das nur indem ich meinem Körper gefolgt bin. Ich mache eine Runde Hormon Yoga mit der DVD von Monika Schostak. Die Abfolge ist mir zu schnell, ich drücke immer wieder die Pause Taste, um die Übungen in meinem Tempo machen zu können. Ausserdem stört mich die etwas schrille Stimme der Yogalehrerin im Video. Ihr Atem kommt mir extrem flach vor, das ist mir schon bei mehreren Yogalehrerinnen aufgefallen. Aber die Übungen sind wirklich gut für die Schilddrüse und das gesamte Hormonsystem, deshalb werde ich weiter mit dieser DVD arbeiten bis ich die Übungen auswendig kann.

http://www.amazon.de/Hormon-Yoga-für-Frauen-Dinah-Rodriguez/dp/3843481458/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1357674836&sr=1-1

Seit zwei Tagen ist mein Sohn aus dem Urlaub zurück. Das bedeutet, dass ich meist doppelt kochen muss, da er nicht isst, was ich mag, und ich nicht essen will, was er mag… nämlich Pasta in allen Variationen, Kartoffelbrei, Fleisch etc. Ein wenig Gemüse isst er zwar auch, aber hauptsächlich eben Kohlenhydrate, was für einen sportlichen 14-Jährigen ja auch völlig in Ordnung ist. Dazu kommt natürlich noch der Haushalt, zwei Hunde und meine Arbeit. Da ist es wirklich nicht leicht, für mich zu sorgen und mir die Pausen zu gönnen, die ich brauche, um mit mir selbst in Kontakt zu bleiben.

Heute am frühen Abend geht mir meine Selbstbeherrschung flöten und ich bestelle mir Sushi, weil ich nicht zum essen gekommen bin und einfach nicht die Musse habe doppelt zu kochen. Für mein schlechtes Gewissen noch einen Algensalat dazu. Eigentlich will ich ja keinen weissen Reis essen, aber in diesem Moment ist mir das egal. Natürlich ist es nicht weiter dramatisch hin und wieder mal Sushi zu essen, aber es ist nicht das was mein Körper gerade braucht, und das spüre ich beim essen sehr deutlich. Ich bin zwar satt, aber nicht zufrieden.

Dies ist nun ein spannender Moment, denn ich könnte jetzt entweder die Spirale nach unten besteigen und mich noch schlechter fühlen oder der Spirale nach oben folgen: jeder Moment ist neu und frisch und ich habe die Chance wieder ganz da zu sein mit mir. Und deshalb bleibt der Fernseher heute ausgeschaltet, ich entzünde  ein nährendes Feuer im Ofen und erlaube den Gefühlen da zu sein.

Die erste Schicht ist Trauer.

Die zweite Schicht ist Wut.

Unter der Wut liegt Kraft und Potential.

Weite.

Licht.

Frieden.

https://yogaeasy.de/videos/spirit-yoga-yoga-der-beruehrung

nach dieser Yoga Session kamen mir Tränen der Dankbarkeit.

Es tut gut, sich selbst zu fühlen. Ich folge heute ganz meinem Körper, zum Frühstück gibt es Möhrenbrot mit Humus und einen Smoothie aus Grapefruit, Äpfeln und Spirulina, dann laufe ich die obligatorischen anderthalb Stunden mit den Hunden durch den Wald und am Fluss entlang. Esse einen Salat mit Shrimps. Mache meine Sachen. Und am Abend ist mir nach einem Getreidebrei mit Gojibeeren, Banane, Blaubeeren, Birne und Nüssen. Mein Körper verlangt nach Rohkost wie es scheint. Nun mache ich mir aber noch etwas Brokkoli mit gebratenem Tofu.

Ich fühle mich Zuhause in meinem Körper heute. Ich lasse ihn sprechen und höre zu, das scheint ihm Spass zu machen.

Da ist Freude und Dankbarkeit.

Heute Abend kam wieder einmal dieser Drang zu essen auf. Dabei hatte ich bereits zu Abend gegessen und war ganz eindeutig nicht hungrig. Ich habe es geschafft, ein Feuer anzumachen und mich auf meine Yogamatte zu legen, indem ich mir selbst versprach, etwas zu essen, wenn ich später noch wollte. Mit einem heissen Tee und einer Meditations-CD zum Thema Selbstliebe von Thorsten Weiss  (http://www.behealed.de ) legte ich mich also auf den Teppich, hörte dem knisternden Feuer zu und begann mich etwas zu dehnen. Daraus wurde dann ganz von selbst eine wundervolle Yogasession, die mich nun seelisch genährt und befriedigt ins Bett gehen lässt ohne jetzt noch ein Bedürfnis nach essen zu verspüren.

Gestern habe ich das nicht geschafft, da gab es 2 Vollkornbrote mit Humus und Avocado und einen Apfel, obwohl ich längst satt war. Es gibt sicherlich schlimmere Sünden, aber ich spüre genau, wann ich mit dem Essen ein emotionales Bedürfnis zu stillen versuche, wann es nicht um Nahrung für meinen Körper geht sondern um eine Beruhigung meiner Gefühle. Und 15 Kilo Übergewicht sprechen eine deutliche Sprache.

Natürlich könnte ich dieses Zuviel an Gewicht auch auf meine Schilddrüsenerkrankung schieben, aber ich weiss dass ich abnehmen kann, wenn ich die richtige Nahrung in der richtigen Menge geniesse und ich weiss auch dass ich immer wieder in dieses Muster verfalle, zuviel zu essen, insbesondere in Stresssituationen.

Ich weiss noch nicht, ob und wie sich dieses Muster wirklich lösen lässt, aber ich will mich dem nun endlich mal stellen.

Mein Ziel ist vor allem Vitalität. Aber ich hätte auch nichts dagegen einzuwenden, ein wenig abzunehmen.

Ich weiss, dass Druck und Disziplin bei mir nur kurzfristig funktioniert, nämlich solange bis eine stressige Situation entsteht, und in dem Moment ist mir alles egal, da will ich dann nur schnell diese Gefühle loswerden. Seit meiner Kindheit ist dies die Methode, mit der ich den Schmerz vermeide. Das Muster sitzt tief.

Ich öffne mich jetzt dafür, dass es sich lösen kann und bitte um die geeignete Hilfe und Inspiration. Hörst du mich, Universum?

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