Ich weiß was ich will.
Ich brauche keine Erklärungen abzugeben.
Ich versuche nicht zu sein. ICH BIN.

Ich tauche ohne zu zögern in den Strom der Leidenschaft ein, der durch mein Leben fließt.
Täglich halte ich Zwiesprache mit meinem Herzen.
Nie verliere ich meinen leuchtenden Blick.
Ich verbringe meine Tage nicht damit eine Rolle zu spielen, die andere für mich ausgesucht haben.
Ich bin meinen Träumen verpflichtet.
Ich riskiere mein Herz nur für etwas, das es wert ist.
Ich bin nicht alleine, denn ich teile meine Welt mit den Menschen die ich liebe.
Ich erscheine verrückt.
Meine Weisheit ist meine eigene Form der Verrücktheit.
Ich halte inne, lausche in mich, achte auf die Dinge die ich automatisch mache.
Ich lasse meine Intuition frei arbeiten. Alles was unlösbar schien findet so seine Lösung.
Ich bekomme immer eine zweite Chance.
Sogar in der Schlacht kann ich meditieren, ich betrachte die Welt wie ein Zuschauer.
Ich gehe den eingeschlagenen Weg bis ans Ende.
Alle Wege führen mitten ins Herz.
Ich weiß das die Zeit für mich arbeitet, hab es nie eilig.
Ich lerne meine Ungeduld zu meistern und vermeide unüberlegtes handeln.
Gehe langsam, bemerke wie fest meine Schritte sind.
Bin beharrlich, gebe nie auf.
Dann, wenn ich es am wenigsten erwarte, öffnet sich mir eine Tür.
Manchmal hab ich das Gefühl zwei Leben zugleich zu führen.
Ganz allmählich siegen meine Träume über die Routine, und bin bereit, das zu vollenden, was ich immer schon vollenden wollte, was ich vollenden muss.
Dann werden die zwei Leben zu einem einzigen.

Text: Paulo Coelho: ‚Handbuch des Kriegers des Lichts“

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