Gestern waren wir oben im Tal und haben nach Aloe Pflanzen gesucht. Aber alle, die wir sahen, wuchsen in privaten Gärten, da wollten wir natürlich nichts wegnehmen. Schliesslich standen wir an der Strasse im kühler werdenden Wind, als ein Mann auf uns zu kam und ein Gespräch mit uns begann. Offensichtlich war er etwas betrunken, aber als er uns fragte, was wir suchen, erzählten wir ihm von der Aloe Vera. „Ich kann euch welche besorgen“ meinte er sogleich. Dann beklagte er sich noch ein bisschen über die Leute von heute, die nur noch ans Geld denken und die Natur kaputtmachen.

Wir trafen ihn etwas später in seinem halbfertig gebauten Haus, wo er auch Palmhonig verkaufte, und er händigte uns eine ganze Tüte voller Aloeblätter aus. Das Geld wollte er erst gar nicht annehmen, aber wir steckten es ihm in die Hand und dann freute er sich doch durch seinen Silberblick hindurch. Nun kann ich wieder schöne Smoothies mit Aloe zubereiten.

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Heute kam endlich die Sonne so richtig heraus, ein knallblauer Himmel, erfrischender Wind und schöne 23 Grad. Die Haut saugt das Licht in sich hinein und will nur trinken, trinken…

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