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Ich habe göttliche 10 Stunden geschlafen wie ein Baby. Nun sitze ich in einem klitzekleinen Garten mit einer Bananenstaude und geniesse in aller Ruhe mein Frühstück, die milde Luft und die Tatsache, dass niemand etwas von mir will. Hinter mir rascheln ein paar Hühner in ihrem Streu, Vögel zwitschern und ich höre entfernte Motorengeräusche und irgendwo dahinter noch das Brechen der Wellen. Ein paar Fetzen von dem Stress, den ich noch in Deutschland empfunden habe, hängen noch an mir rum, aber es ist schon genug davon abgefallen, um mir die Frage zu stellen, was wir da Zuhause eigentlich anstellen mit unserer Arbeitswut und wie ich es in Zukunft schaffen kann, mich besser zu entspannen, auch wenn Millionen Menschen um mich herum in diesem kollektiven Wahn sind.

Ich habe schon im Ausland gelebt – und gearbeitet – und weiss deshalb, dass es woanders wirklich anders ist. Kommt natürlich darauf an, wo…

Jetzt geniesse ich aber ersteinmal einfach mein Sosein und meine wiedererwachende Sinnlichkeit. Sonne… Haut… Wasser… Salz… Papaya… Avocado… Wind… und glitzernde Wellen…

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