Die letzten Tage fühle ich mich nicht im Gleichgewicht.

Worüber öffentlich wenig gesprochen wird, ist das emotionale Ungleichgewicht, durch das viele Frauen Monat für Monat hindurchgehen. Bei mir läuft es dieser Tage so, dass ich jeden Moment das Gefühl habe, meine Tage zu bekommen, aber dann kommen sie doch nicht. Es zieht im Unterleib, und in mir drin fühlt es sich auch irgendwie zerrissen an. Es ist schwierig Termine zu planen, wenn ich weiss dass jeden Moment 2 Tage mit Schmerzen beginnen können, aber nie weiss wann genau. Ich versuche mich möglichst während meiner Regel zu schonen, denn ich habe keine Lust, immer zu funktionieren. Mal fliesst sie leicht, mal tut es weh, ich weiss nie was kommt. In einer Welt, wo funktionieren eine der grössten Tugenden zu sein scheint, ist es nicht leicht sich den Raum für spontane Ausfälle zu nehmen. Ich habe mir aber vorgenommen, auf meinen Körper zu hören, und dies zur Priorität zu machen in meinem Leben, selbst wenn ich andere damit enttäusche. Oder einen Termin nicht einhalte.

hier eine Seite zum Thema „Erdbeerwoche“

http://meineregelmeinplanet.wordpress.com/about/

„Was für Spiele man auch mit uns treiben mag, wir selbst dürfen kein Spiel mit uns treiben, sondern müssen mit äusserster (…) Wahrhaftigkeit handeln.“ 

Ralph Waldo Emerson

oder:

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Eine emanzipierte Frau in einer von männlichen Idealen dominierten Welt zu sein, fühlt sich für mich wie ein enormer Kraftakt an, denn ich muss mich gleichzeitig in meinem Beruf in dieser Welt bewegen und behaupten und dabei mit meinen Idealen in Kontakt bleiben, die ganz andere sind, denn sonst verliere ich den Kontakt zu meiner weiblichen Kraft.

Was sind denn meine weiblichen Ideale eigentlich?

z. B. mit dem Fluss gehen, in Zyklen denken, das Wohlbefinden des Ganzen im Blick haben…

http://www.newslichter.de/2012/11/starke-frauen-vs-belastbare-frauen/

Neulich habe ich gelesen, dass Unternehmen, die von Frauen geführt werden erfolgreicher sind als von Männern geführte Unternehmen. Ich will hier nicht gegen Männer wettern. Ich glaube dass sowohl Männer wie auch Frauen männliche und weibliche Anteile in sich tragen, und dass es uns allen gut tut, dem Weiblichen mehr Raum zu geben, weil diese gesamte Welt in ein Ungleichgewicht geraten ist.

Deshalb hier noch ein Aufruf zu tanzen für die Frauen und das Weibliche in uns allen

http://www.newslichter.de/2012/11/aufruf-one-billion-rising/

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